Dread-Disease vs. Berufsunfähigkeit


Ein wichtiger Unterschied zwischen der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Dread-Disease-Versicherung ist, dass der Leistungsfall unterschiedlich definiert wird:

Geld gibt es bei der Dread-Disease-Versicherung, wenn ein explizit versichertes Ereignis eintritt. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen, wenn der Versicherte zu einem gewissen Grad nicht mehr seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Dies sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Ansätze. Die Dread-Disease-Versicherung klammert dabei viele Risiken aus und lässt die Folgen außer Acht.

Welcher Weg der günstigste ist, lässt sich im Vorfeld nur grob abschätzen: Zwar greift die Dread-Disease-Versicherung nicht in allen Fällen, in den versicherten Fällen in aller Regel dafür aber problemlos. Die Berufsunfähigkeitsversicherung wiederum leistet bei allen Ereignissen, dafür müssen hier aber klar definierte Folgen eintreten (in der Regel eine 50-prozentige Berufsunfähigkeit).

Oft wird zur Berufsunfähigkeitsversicherung geraten, da diese nicht nur in tatsächlich notwendigen Situationen greift, sondern durch ihre Leistungsform (Rente) den Versicherten kontinuierlich versorgen kann. Ein nicht zu vernachlässigendes Argument ist dabei auch, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung trotz höheren Leistungsumfangs in der Regel nur wenig teurer ist als eine Dread-Disease-Versicherung. Hier muss allerdings jeder Versicherte selbst die Konditionen prüfen: Der Preisunterschied zwischen den beiden Produkten kann bei Vorerkrankungen nämlich dennoch durchaus stärker ausfallen.
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  • 2013-01-30
    Jedes Jahr erkranken 490.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, 218.000 Menschen sterben jährlich daran.

  • 2013-01-01
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